Montag, 19. Juni 2017

auf dem Weg zu einem inklusiven Miteinander...

...müssen wir uns Fragen stellen. Müssen wir uns in Frage stellen. 

... sollten wir Unterschiede als Normalität anerkennen. 


Was würde passieren, wenn wir unser gelerntes "Das macht man nicht." vergessen? Was wäre, wenn wir unbefangen wären? Wenn wir viel, viel mehr Erfahrungen mit Anderssein hätten? Was wäre, wenn viel mehr Erwachsene Kindern Anderssein als Normalität vorleben würden? Was wäre, wenn wir saudummen Erwachsenen mal unsere Schubladen aufräumen würden? 
Was wäre, wenn wir anfangen würden bedingungslos im Miteinander zu leben? Was wäre, wenn wir Unterschiede mit Kinderaugen sähen? 



Dann würde da keine Pause entstehen, dann würde da keine Unsicherheit sein, dann wäre da ein Selbstverständnis. Dann gäbe es keine beschämenden Momente und mehr Respekt. 

Da wären Erwachsene, die einfach machen. 


Wie würdest du reagieren? 

"The Eyes of a Child" ist ein wundervoller Gedankenanstoß von der Noémi Association. 

Wie denkst du über Behinderung? 

Anne 

1 Kommentar:

  1. Behinderung ist etwas das auffällt. Behinderung ist etwas, dass von unserer scheinbaren "Normalität" ablenkt, das Leben in andere Bahnen lenkt. Ein Umdenken erfordert und zum Teil zum Umdrnken zwingt. Wir lernen umzudenken. Wir erweitern unseren Horizont mit einem Blick auf Dinge, die für jeden Einzelnen bisher unbekannt schienen, aber eigentlich schon immer da waren. Wir haben Angst davor. Angst vor dem Ungewissen. Jeder Mensch sieht sich dann als hilfslos. Weiß nicht wie damit umzugehen ist, was man tun kann. Es liegt wohl in der menschlichen Natur, so zu reagieren. Das zeigt, dass unsere Gesellschaft bei dem Thema Inklusion gerade den ersten Schritt gemacht hat und noch auf wackeligen Beinen steht. Es ist aber schön zu sehen, dass endlich die Entwicklung etwas schneller voranschreitet. Eine Behinderung bedeutet nicht immer gleich Hilflosigkeit. Menschen mit Behinderung sind kreativ. Sie entwickeln mit der Zeit Methoden, um im Alltag klar zu kommen, sodass ihre Defizite, aus der Sicht "normaler" Menschen, kaum noch auffallen. Durch die Scharfung anderer Sinne oder dem Entwickeln kreativer Methoden, können sie den "normalen Menschen" in einigen Dingen etwas vormachen. Das macht sie zu besonderen Menschen. Damit meine ich nicht besonders im Sinne von der Norm abweichend. Sondern, weil Sie besondere Talente besitzen, die nicht jeder hat.
    Ich habe in meinem Leben Menschen mit vielen verschiedenen Behinderungen kennengelernt und fand sie sogar menschlicher, herzlicher und einfach normaler, als die scheinbar "normalen Menschen" der heutigen Gesellschaft.

    M withan E

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