Mittwoch, 25. Mai 2016

Multiple Sklerose - Welttag

Veröffentlichen? 
Ja oder Nein?
Dem Unmut Ausdruck verleihen, an einem Tag, der positives Bewusstsein schaffen will?

Jedes Ding hat zwei Seiten.
Aktion - Reaktion. Großes wirft seine Schatten voraus. 
Ein Medikament ohne Nebenwirkung, sei sie noch so gering, kann keinen Effekt haben.

Kryptisch.

Was ist los?


Welt- Multiple Sklerose- Tag!

Aufbauende Worte, "Hey, steck den Kopf nicht in den Sand."-Ausrufe und "Schau, das und jenes wird getan, kann getan werden"- Aufschreie werden um diesen Tag laut.
Applaus. Richtig so!

Hilft ja doch nüscht. Vor allem nicht, wenn Kinder da sind.

Jeder kennt jemanden, der jemanden kennt ... 
Tragische Schicksale einerseits.
Abwinken andererseits. Hypochonder.


"Mama/Papa kann nicht, weil", "eine Krankheit", "Das Pflaster trage ich, weil ich mein Medikament bekommen habe." und "Nein, ein Arzt kann nicht helfen" - Antworten auf kindliche Fragen.

Hadern!

Schwäche, wo Stärke sein sollte.

Wut.

Jeden Tag leben als wäre es der letzte. Nee, jeden Tag nutzen, weil es Bergab gehen wird.

Die Angst runter schlucken.

Auf ein Lächeln, ein lautes Lachen, Unbeschwertheit hoffen.
An den schönen Momenten festhalten.

Die Tränen kullern stumm.

Die Verantwortung wiegt schwer. Die Zukunft ist ungewiss.

Scheiß MS!


Die Forschung läuft. 
Vitamin D hilft. 
Salz schadet. 
Krankheitsförderode Faktoren, Substanzen mit "Zumab" am Ende, MRT, Arztgespräche, neurologische Tests... eine gesunde Lebensweise würde helfen.

Wovon reden wir? Von durchgekauten Leitungen, die keine Signale mehr weitergeben. Einfach so. Der Empfänger wartet vergeblich. 
Ausgleich? Besserung?

Hoffnung.

Die Wissenschaft wird´s richten. Wirklich?

Halt!

Die düstere Zukunft abschotten. Das Stöhnen einstellen. Aufraffen. Weitermachen. Tun, was getan werden kann.

Lieben. Leben. Lachen. 

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