Sonntag, 20. Dezember 2015

Lebensbilder statt Krankheitsbild # 25 - Gemeinsamkeiten

Gemeinsamkeiten verbinden. Es ist schön, wenn wir jemanden kennen lernen, der die gleichen Interessen, Vorlieben oder auch Probleme hat, wie wir selbst. Gesprächsstoff findet sich. Zusammen können Aktivitäten unternommen werden. Wir fühlen uns bestätigt. Manchmal unterstützt. Es entsteht ein "Ich bin nicht alleine"-Gefühl. Menschen sind nun mal Herdentiere. ;-) Wir leben von, mit und in Gesellschaft. Das macht das Leben leichter, lustiger. Nicht immer. Aber im Großen und Ganzen schon. Sonst müsste jeder seine eigene Kuh haben, handwerkliches Geschick an den Tag legen und sich in der Natur auskennen. Ihr versteht, was ich meine. 

Das Internet als Kommunikationsmittel, genauer dieser Blog, bietet mir die Möglichkeit Kontakt mit andere Menschen aufzunehmen, die eine Gemeinsamkeit mit mir und meiner Familie haben. Obwohl meine/ unsere Heimatstadt wirklich groß ist und viel Einwohner zählt, ist die Menschenzahl, also jene, die auch mit dem UTS leben und, die wir kennen, doch sehr gering. Es ist daher wunderbar auf dem digitalen Weg ein Verbindung herzustellen. Ich als Schreiberin gebe etwas Preis von mir, lasse meine Gedanken ins www, sende Informationen. Und freue mich über eine Rückmeldung. Da reicht schon ein "Toll!" und ich weiß, dass jemand Anteil genommen hat. Das bestärkt mich. Austausch erweitert auch immer den Horizont und eröffnet neue Möglichkeiten. Das ist wichtig. 

Jetzt ist es so, dass manchmal mehrere Gemeinsamkeiten bestehen. Und das ist dann richtig klasse. So schrieb mir eine Mama mit 3-Jähriger Tochter. Genau genommen haben mir mehrere Mamas mit Töchtern in etwa dem gleichen Alter geschrieben. Mit Töchtern, die eben auch UTS haben. Die uns verbindende Gemeinsamkeit untermauert und bestärkt meine Überzeugung. Es mag nicht immer alles perfekt sein (wann, wer, was ist das schon?), aber Mädchen mit UTS sind einfach nur Mädchen. Sind einfach nur Kinder. Kinder, die spielen. 


Happy Birthday im Advent 

Die zur Geburtstagssause verloste Torte hat eine neue Heimat gefunden. Und die 3-jährige Gewinnerin liebt die Torte und Rollenspiele genauso, wie Krümelie. Mich erreichten dazu folgende Worte: 

Hallo liebe Anne,

seit heute morgen habe ich, außer dem momentan ständigen "In der Weihnachtsbäckerei" (ja, hier auch!! :-) ) noch einen anderen Ohrwurm: "Hääääppy Böööhrsdääy tuuu juuuh" - gefühlte 3 Millionen mal bisher.
Das liegt an der tollen "Geburtstags"-Torte die ich gestern spät abends vom Postboten angenommen habe und meiner Tochter morgens auf ihren Spieltisch gestellt habe, der bei uns im Wohnbereich steht. Was soll ich sagen... sie liebt die Torte! Ich hatte es ja geahnt. Ihre Puppe hat den lieben langen Tag Geschenke auszupacken, die sie vorher liebevoll verpackt. Und die Kerze muss ausgepustet werden, damit die Torte serviert werden kann! Volltreffer! Selbst ihr großer Bruder war voller Bewunderung! Das heißt schon was, denn mit fast 9 Jahren findet er "Babyspielzeug" und "Mitspielen müssen" normalerweise nur noch so mittel gut. ;-)
Danke noch einmal für die schöne Verlosung. Sehr detailreich und niedlich ist das gute Stück.
Man kann sich das Szenario sicher vorstellen.

[..]

Ich kann mir das sehr gut vorstellen. Ich höre praktisch das Geburtstagslied und kann die Geschäftigkeit und Bedeutungsschwere bei den Vorbereitungen nachspüren. Ich stelle mir aber auch die Bestimmtheit vor, welche die Puppe erfährt, wenn sie die Kerze auspusten soll. 




Vielen Dank für dieses Lebensbild, zeigt es doch eindrucksvoll, wie "normal" Mädchen mit UTS sind. Sie feiern, sind fürsorglich, machen sich Gedanken, leben, lernen und spielen. 

"Wie schön, dass du geboren bist..." - ein Lied und gleichzeitig eine Überzeugung, die eine verbindende Gemeinsamkeit darstellt... 

Kommentare:

  1. Boah-Constrickter:
    Es ist schön zu lesen und zu sehen, dass die Geburtstagstorte in liebe Hände gekommen ist und bei der kleinen Puppenmama für so viel Begeisterung und Freude sorgt. Ein so unbedarftes und im-Spiel-versunkenes "Happy-Birthday"-Ständchen ist die schönste Anerkennung. Da hat sich die Arbeit doppelt gelohnt.
    Ich möchte diese Stelle auch einmal nutzen und mich ganz herzlich bei Dir, liebe Anne, bedanken, denn dass ich den Schritt gewagt habe, meine Häkel- und Strickschätze gewerblich zu vermarkten und meine kleine Firma "Boah-Constrickter" (vielen, lieben Dank an Martin für den wirklich grandiosen Namen!!!) zu gründen, ist sicherlich auch auf unsere vielen Gespräche, Deinen lieben Zuspruch und Dein wiederholtes Ermuntern und Anraten zurückzuführen.
    VIELEN LIEBEN DANK DAFÜR !!!
    Du und Deine Familie seid mir sehr wichtig geworden. Und auch unsere "Geschichte" begann wie in Deinem Postbeginn beschrieben: Man hatte Gemeinsamkeiten ... fand schnell Gesprächsstoff ... unternahm verschiedene Sachen (u.a. Tierparkbesuche mit tollen Gesprächen - wenn ich daran zurückdenke ...) und im Laufe der Zeit ist daraus eine wunderbare Freundschaft geworden. Ich möchte euch nicht mehr missen.
    So - nun genug Gefühlsduselei ... Aber ich wollte das doch unbedingt mal sagen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich bin gerührt. 
      Wir wollen euch auch nicht mehr missen und freuen uns auf viele weitere GEMEINSAME Aktivitäten. 
      Du hast mir bei der Buchentstehung ungemein geholfen. Dafür bin ich dir auch sehr dankbar. Und ich bin davon überzeugt, dass dein "handmade" Sachen "Boah" sind. Krümelie, ich und mittlerweile auch Krümel lieben sie. Achtung, es folgt Werbung:
      http://de.dawanda.com/shop/boah-constrickter
      Schaut selbst, liebe Leser*innen, vielleicht haben wir dann eine Gemeinsamkeit...

      Löschen
  2. ❤️ Genau so ist es!
    Wunderschöne Weihnachtstage für Euch!
    LG Nadine

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke dir, liebe Nadine.
      Das wünschen wir euch auch!
      Lg Anne

      Löschen
    2. Danke dir, liebe Nadine.
      Das wünschen wir euch auch!
      Lg Anne

      Löschen