Donnerstag, 25. Juni 2015

Liebe im Juni! Wie alles begann...

Der Juni ist "mein" Monat. Genauer. Die Tage vom 21. bis 26. Juni. Sie sind jedes Jahr etwas ganz besonderes. Und in diesem Jahr nochmal mehr.
Meine Festtage beginnen mit der "Fete de la musique". Da wurde der Grundstein gelegt für unsere Beziehung. Der Herzmann und ich hatten uns im beginnenden Jahr 2005 ein paar Mal gesehen. Gemeinsam mit anderen Freunden verbrachten wir lustige Treffen. Unvergessen ist der Moment als dieser fast fremde Junge erklärte: "Ey, lass mal meine Freundin in Ruhe.". Und mir damit meinen Flirtpartner vertrieb. Nunja, der Ärger darüber verflog schnell. Doch bei besagter Musikveranstaltung knüpften wir ein erstes zärtliches Band und kamen uns näher. Ganz unschuldig. Immerhin waren wir erst 17 Jahre.


Zwei Treffen später am 26. Juni 2005 war dann der "Wir sind zusammen"-Tag. Es folgten viele spannende, lustige, romantische und auch unschöne Momente. Doch wir sind zusammen durch Höhen und Tiefen gegangen. Nach dem wir 2010 eine gemeinsame Wohnung bezogen hatten, brachte eine Gartenbank für den Balkon eine Entscheidung. Ich sah uns da nämlich als altes Paar sitzen und ein bisschen erinnerte sie mich an die Schlussszene von "Notting Hill". Und so kam es, dass wir 2011 heirateten. Natürlich im Juni. Am 24igsten.


Tja und wie das Schicksal es wollte, wurde fast ein Jahr später unser Wunder Krümelie geboren. Genau. Im Juni. Am 23igsten. Nun sind wir dieses Jahr 10 Jahre zusammen, 4 Jahre verheiratet, haben zwei Kinder und bald eine größere Wohnung. Und obwohl Krümel im Februar geboren wurde (das wäre auch zuviel, wenn er im Juni geboren wäre), beeinflusste er eine Entscheidung im letzten Juni. Durch die Schwangerschaft mit ihm konnte ich nämlich mein Buchprojekt verfolgen, was ich sonst aufgeben hätte.


Und ich hoffe, dass sich in diesem Jahr im Juni eine positive Arbeitsentscheidung für den Herzmann findet.

Allzu oft sind wir mehr Eltern als Liebespaar. Hin und wieder wünsche ich mir nach 10 Jahren auch flatternde Schmetterlinge im Bauch und mehr Mann-Frau-Bewusstsein neben den Wäschebergen, "ich will was trinken oder muss Pipi"- und Babygeschrei.
Doch die Verbundenheit ist immer da. Und unsere Bank wartet. Es kommen immer wieder andere, auch unruhige Zeiten, aber das "Wir auf unserer Bank" bleibt!



Angeregt diese Zeilen festzuhalten, wurde ich von Fräulein Null.Zwo alias Susanne. Sie schrieb, warum sie immer ohne Navi unterwegs ist und interessiert sich für andere Kennlern-Geschichten. 

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