Dienstag, 25. November 2014

Von der Idee zum Buch - Teil 3

Los geht es!

Der Plan 



Nach dem die Idee gereift war, mit dem Titel wurde sie auch gleich realer, machte ich mich voller Tatendrang ans Werk. Vielmehr setzte ich mich an den Rechner. Ich recherchierte, kontaktierte Verlage, machte Pläne und suchte vor allem Mitstreiter und Beitragende.

Ich habe Verlage angeschrieben mit ernüchterndem Ergebnis. Die Zielgruppe zu klein und zu speziell, der Aufwand zu groß, passt nicht in das Konzept des Verlages oder zurzeit werden von den Lesern andere Themenbücher gekauft, hieß es. Meist gab es auch einfach gar keine Antwort. Das mag vor allem daran liegen, dass ich keinen Plan und kein Manuskript hatte. Ich hatte nur meine Idee. Eine freundliche Mitarbeiterin erklärte mir, dass ich für mein Vorhaben einen langen Atem brauchen werde. Wie recht sie doch hatte. Meine Idee "zu verkaufen" ging also nicht. Ich musste die Sache selbst in die Hand nehmen. 

An diesem Punkt wäre ich fast verzweifelt. Natürlich finden sich im Netz einige Möglichkeiten um ein Buch auf den Weg zu bringen. Aber welche ist gut? Welche passt zu meinem Vorhaben? Immer mehr Fragen kamen auf. Nur Antworten, die blieben aus. 

Zeitgleich fanden sich über verschiedene Kontakte, einen allgemeinen Aufruf und Weiterleitung betroffene Frauen und Mütter, die die Idee großartig fanden. Das bestärkte mich. Nach und nach kamen erste Beiträge und ich war überwältigt. Es musste ein Plan her, diese Worte mussten gelesen werden. 

Ich fand dann einen Verlag, der ein Buch im Angebot hat, was mich sehr ansprach und meine Idee aufgriff. Ich möchte an dieser Stelle weder das Buch noch den Verlag nennen um keine Werbung zu machen. Wer sich dafür interessiert, schickt mir eine Mail.  
Ich bin dem Verleger sehr dankbar. Er hat mich in meiner Idee bestärkt, gab mir Ratschläge und hat mir ein Angebot geschrieben. Ich hatte dadurch eine Basis. Ich kannte Zahlen für die Produktion und erhielt eine Vorstellung  von der „Buchorganisation“ (zum Beispiel: Korrektorat, Buchsatz, Aufnahme in das Verzeichnis lieferbarer Bücher) und wusste damit in etwa, um was ich mich kümmern muss. 
Ich hatte also drei große Baustellen: den Inhalt, die praktische Umsetzung und die Finanzierung. In dieser Reihenfolge wollte ich mich ans Werk machen.


Der Plan sah wie folgt aus:

Das Erscheinen des Buches fasste ich für November/ Dezember 2014 ins Auge. Damit hatte ich ein Jahr Zeit. In der Anfangsphase sollte es, um das Finden von Schreibenden, die Zusammenstellung der Beiträge und ihre Ergänzung durch Fotografien gehen. Im nächsten Schritt wollte ich alles zusammen bringen und mein fast fertiges Werk „bewerben“, damit der kostenintensive Teil beginnen konnte. Mit Sponsoren an der Hand wollte ich dann Fragen zur Gestaltung, zum Buchsatz , Produktion, Lagerung und Verkauf klären.          
                                     
Das Buch wird nun im Dezember 2014 fertig. Noch im Zeitplan - ich hätte es nicht gedacht.An vielen Punkten auf diesem Weg hätte ich nicht gedacht, dass ich mein Ziel erreiche.Und trotzdem bin ich unmittelbar davor, auch wenn ich einen anderen Weg eingeschlagen habe.

1 Kommentar:

  1. Ich bin sehr Stolz auf Dich, dass Du, auch wenn es nicht immer leicht war, dran geblieben bist und nicht aufgegeben hast und Dir damit Deinen Herzenswunsch erfüllt hast. Hasi :-)

    AntwortenLöschen